Archive for the ‘Eltern’ Category

Männer im Kreißsaal, Vater bei der Geburt dabei!

Donnerstag, September 11th, 2014

In heutiger Zeit ist es eigentlich völlig normal, bzw. es wird erwartet, dass ein werdender Vater bei der Geburt seines Kindes dabei ist, um seine Frau / Partnerin im Kreißsaal zu unterstützen. Und obwohl es vielen Männern schwer fällt, ihre hochschwangeren Frauen in den Kreißsaal zu begleiten und die Geburt mitzuerleben, traut sich kaum einer „nein“ zu sagen, wenn das Thema „Männer im Kreißsaal“ angesprochen wird oder die Entscheidung, bei der Geburt dabei zu sein, bevorsteht. In den 70er-Jahren kam es eher selten vor, dass Männer im Kreißsaal waren, doch mittlerweile sind etwa neun von zehn Väter bei der Geburt ihres Babys dabei! Ein werdender Vater, der seine Frau / Partnerin nicht in den Kreißsaal begleiten will, gilt in unserer heutigen Gesellschaft als Macho oder Weichei.

Männer im Kreißsaal …muß der Vater bei der Geburt dabei sein?

 

Ob ein werdender Papa bei der Geburt seines Kindes dabei sein will oder nicht, das muss er selbst entscheiden. Sicher ist es für viele Frauen eine Hilfe, wenn ihr Mann / Partner sie bei der Geburt im Kreißsaal unterstützt, doch manche Männer sind damit schlichtweg überfordert. Schon allein der Gedanke, seiner geliebten Frau zusehen zu müssen, wie sie unter den immer stärker werdenden Wehen und der Geburt leidet, ist für so manchen werdenden Vater nicht gerade einfach. Sind Männer etwas sensibel oder fühlen sich schnell hilflos, so stellt sich teilweise auch die Frage, ob sie den Vorgängen im Kreißsaal bzw. bei der Geburt überhaupt gewachsen sind oder ob sie erschrecken und vielleicht sogar schockiert sind über den Anblick und den Ablauf einer Geburt. Zum einen erleben Männer im Kreißsaal nämlich mit, wie ihre Frau / Partnerin starke Schmerzen und Qualen ertragen muss und sie ihr nicht helfen können, zum anderen ist die Geburt eine blutige Angelegenheit, was auch nicht gerade einladend ist und so manchem werdenden Vater unter Umständen ganz schön zusetzt.

Die meisten Männer sind im Kreißsaal dabei!

Dennoch entscheiden sich die meisten Männer mit in den Kreißsaal zu gehen, nicht weil dies heutzutage selbstverständlich ist, sondern weil sie ihre Liebste unterstützen und sie in dieser Situation nicht alleine lassen möchten. Außerdem ist es den Männern wichtig, dass sie den intimen und wundervollen Moment im Kreißsaal miterleben können, wenn ihr Kind das Licht der Welt erblickt, seinen ersten Atemzug nimmt und den ersten Schrei macht. In der Regel wird einem frischgebackenen Vater zu gegebener Zeit von der Hebamme / dem Arzt angeboten, das Durchtrennen der Nabelschnur zu übernehmen. Sicher werden die meisten Väter dieses tolle und einmalige Erlebnis nie mehr vergessen, sondern ein Leben lang in guter und schöner Erinnerung behalten.

Frauen sollten ihre Männer nicht zwingen im Kreißsaal / bei der Geburt dabei zu sein!

Haben sich Männer vorab mit dem Thema Kreißsaal und Geburt beschäftigt und wissen genau Bescheid, was sie bei der Geburt ihres Kindes erwartet oder haben sie mit anderen Vätern über deren Erlebnisse im Kreißsaal gesprochen und können sich dadurch ein Bild machen, was auf sie zukommen kann, so können sie selbst am besten entscheiden, ob sie in der Lage sind, diese Herausforderung zu bewerkstelligen.

Fühlen sich Männer nämlich unsicher und sagen von vorn herein, dass sie bei der Geburt lieber nicht dabei sein wollen, so sollten sie auch nicht gegen ihren Willen dazu überredet oder gezwungen werden, im Kreißsaal anwesend zu sein. Denn ist es nicht der eigene Wunsch eines werdenden Vaters, bei der Geburt seines Kindes dabei zu sein, sondern begleitet er seine Frau nur um des Friedens Willen in den Kreißsaal, obwohl er eigentlich mit der ganzen Situation beim Geburtsvorgang überfordert ist, so kann er seiner Frau sicherlich auch nicht wirklich beistehen und sie moralisch unterstützen. Im Gegenteil …der werdende Vater kann durchaus auch ohnmächtig werden und so selbst ärztliche Versorgung benötigen. Also sollten Frauen und auch andere Außenstehende die Entscheidung des werdenden Papas einfach akzeptieren und ihm kein schlechtes Gewissen einreden. Ist eine schwangere Frau der Meinung, dass sie im Kreißsaal dennoch die Unterstützung einer ihr vertrauten Person braucht, dann kann ggf. auch die Freundin, Schwester oder sonst eine nahe stehende Vertrauensperson der werdenden Mama mitkommen und ihr bei der Geburt beistehen.

Ist der Fall andersherum und eine schwangere Frau möchte keinesfalls, dass ihr Mann / Partner sie in den Kreißsaal begleitet und bei der Geburt dabei ist, dann sollte der werdende Vater dafür Verständnis aufbringen und ihren Entschluss ohne Vorwürfe hinnehmen, auch wenn es ihm schwer fällt und er vielleicht enttäuscht ist. Manche Frauen möchten einfach nicht, dass ihr Mann sie in einem solchen „Ausnahmezustand“ erlebt.

Werdende Eltern sollten sich gemeinsam auf die Geburt vorbereiten!

 

Paare, welche die Geburt ihres Babys in beiderseitigem Einvernehmen gemeinsam erleben möchten, sollten sich auch zusammen auf das „Abenteuer Geburt“ vorbereiten und einen Geburtsvorbereitungskurs belegen. Besonders wenn es sich um das erste Baby des Paares handelt, ist es äußerst sinnvoll, wenn die werdenden Eltern miteinander an einem Geburtsvorbereitungskurs teilnehmen. In der Regel werden die Kurse zur Geburtsvorbereitung von Hebammen durchgeführt. Sie erklären den schwangeren Frauen und deren Männer / Partner genau, was im Kreißsaal bei der Geburt auf sie zukommen wird. Zudem gibt die Hebamme Auskunft bei sämtlichen Fragen, die von Seiten der Frauen und Männer gestellt werden. Neben Gesprächen und Ratschlägen erlernen die werdenden Mütter auch bestimmte Atemübungen und Entspannungstechniken, welche bei der Geburt zu einer Erleichterung führen. Die Rolle der Männer wird leider oftmals eher nur nebensächlich erwähnt, doch beim Erlernen von Atemübungen werden sie direkt mit einbezogen. Außerdem werden Männern im Geburtsvorbereitungskurs bestimmte Massagetechniken beigebracht, die sie dann während der Geburt bei ihrer Frau anwenden können, um ihr die Schmerzen etwas zu erleichtern. Ansonsten sind Männer im Kreißsaal eher für die moralische Unterstützung ihrer Frau zuständig. Zur Unterstützung der Gebärenden sollte der werdende Vater bei der Geburt neben seiner Frau sitzen bzw. sich oberhalb des Brustbereichs aufhalten, somit ist er auch nicht frontal mit der Geburtsbetrachtung konfrontiert.

Ferner müssen Männer im Kreißsaal auch damit rechnen, dass Frauen bei der Geburt ihre Schmerzen relativ laut veratmen oder sogar schreien und schimpfen… für so manchen Mann kommt dies total überraschend und er kann seine Frau beim Geburtsvorgang kaum wiedererkennen. Der Ausdruck „Kreißsaal“ kommt schließlich nicht von ungefähr, sondern ist auf das Wort „kreißen“, was soviel wie „schreien“ bedeutet, zurückzuführen.
Sollte es bei der Geburt allerdings zu unvorhergesehenen Komplikationen kommen, so dass eine PDA, ein Dammschnitt, eine Glockengeburt, Zangengeburt oder ein Kaiserschnitt erforderlich ist, dann verläuft die Entbindung natürlich ganz anders. Auch darauf sollte jeder werdende Vater vorbereitet sein.
Wird es einem Mann irgendwann zu viel, so sollte er zwischendurch einfach den Kreißsaal verlassen und an die frische Luft gehen oder einen Kaffee trinken, um sich wieder etwas zu erholen. Schließlich bringt es ja nichts, wenn er total erschöpft ist und womöglich umkippt. Paare sollten auf jeden Fall auch über diese Problematik sprechen und tritt diese Situation tatsächlich ein, so sollte die Frau trotz ihrer misslichen Lage Verständnis dafür aufbringen und ihrem Mann deshalb nicht böse sein.

Ist es geschafft und sowohl Mutter und Vater, als auch das soeben geborene Baby haben die Geburt ohne größere Komplikationen überstanden, so steht den ersten innigen Augenblicken zwischen den Eltern und dem Baby – dem so genannten „Bonding“ (frühkindlicher Beziehungsaufbau) – nichts mehr im Wege.

Erfahrungsgemäß lässt die große Freude über das Kind Mütter die Strapazen und Schmerzen bei der Geburt schnell wieder vergessen …und viele Männer, die im Kreißsaal mit dabei waren sind stolz und glücklich, diesen emotionalen Moment der Geburt des Babys miterlebt zu haben. Kann sich ein Mann eben nicht dazu durchringen, seine Frau in den Kreißsaal zu begleiten und bei der Geburt dabei zu sein (weshalb auch immer), so ist es auch in Ordnung, wenn er gleich kurz nach der Geburt sein Kind kennenlernt.

 

Webseite:

www.vorname.com/ratgeber/geburt/maenner-im-kreisssaal-vater-bei-der-geburt-dabei-5143

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Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz?

Freitag, April 25th, 2014

Ab August haben auch Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Was bedeutet es konkret, demnächst klagen zu können? Was glauben Sie? Schaffen die Gemeinden es bis dahin, jedem, der will, einen Platz anzubieten? Plus: Tipps, wie Sie Ihr Kind auch ohne Anwalt unterbringen.

Die Welt ist im niedersächsischen Barsinghausen in Ordnung. Für die 33 000 Einwohner gibt es eine hübsche Freilichtbühne, diverse Naturdenkmäler, Stadtfeste und Märkte. Ein Keksfabrikant hat dort ein Werk, ein Telekommunikationsanbieter seine Verwaltung und ein großer Glashersteller seinen Hauptsitz. Weiterer Pluspunkt: Die Landeshauptstadt Hannover mit ihren Industriebetrieben, Konzernen, Banken und Behörden befindet sich nur 27 Kilometer entfernt; mit der S-Bahn ist sie im Halbstundentakt erreichbar. Diese gesunde Wirtschafts- und Infrastruktur macht den Ort für junge Familien attraktiv.
Also existieren 22 Kitas – neun städtische, 13 private – mit insgesamt 128 Plätzen für Kinder unter drei Jahren (U3) sowie 790 für Kinder über drei (Ü3). Erst im September hat die bislang neueste Einrichtung eröffnet: die Kita „Wirbelwind“ einer evangelisch- freikirchlichen Gemeinde. „Wir hatten die Räumlichkeiten dafür – und wollten etwas für unsere Stadt tun“, sagt Horst Petersmann, der Vorsitzende des Trägervereins. „Wirbelwind“ finanziert seine 18 Plätze über Zuschüsse von Stadt und Land, Spenden und natürlich Gebühren, die sich nach der städtischen Gebührenordnung richten. So zahlen Eltern beispielsweise 109 Euro für die Halbtagsbetreuung eines Ü3-Kindes. (mehr …)

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Training tips for happy children

Sonntag, April 20th, 2014

Raising children is no easy matter. Each child makes different demands on his parents. As always respond correctly is a challenge. In addition, parents must watch their children constantly and meet many landmark decisions: Is my child’s behavior normal? Which kindergarten is the right one? And to what school to go there again? (mehr …)

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Kindersonnenbrillen: Worauf Eltern achten sollten

Dienstag, April 15th, 2014

Ob Strand oder Spielplatz: Für kleine Sonnenanbeter gehört eine passende Sonnenbrille zur Frühlingsa

Kindernasen gehören an die frische Luft – vor allem jetzt, da die Sonne nach und nach an Wärme und Ausdauer gewinnt. Doch Vorsicht: Die ultraviolette (UV) Strahlung der Aprilsonne ist bereits so stark wie die im August. Was die Sonnencreme fürs Näschen ist, ist die Sonnenbrille für Kinderaugen. Denn diese brauchen besonderen UV-Schutz. Das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) gibt Eltern Tipps, worauf sie beim Sonnenbrillenkauf für sich und ihre Kids achten sollten. Weitere Informationen unter sehen.de. (mehr …)

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»Der engagierte Vater ist ein Exot«

Donnerstag, Mai 16th, 2013

Interview: Meredith Haaf

Sie beobachten seit Jahrzehnten die Entwicklung der Familie im deutschsprachigen Raum. Mal ehrlich: Sind diese neuen Väter nicht ein Mythos?

Der engagierte Vater, der sich die Familienarbeit partnerschaftlich mit der Mutter teilt, ist tatsächlich nach wie vor ein Exot. Noch immer überwiegt das Modell mit männlichem Haupternährer, während die Frau Haushalt und Kinderbetreuung übernimmt. Das Problem an der ganzen Debatte ist aber, dass wir gar nicht wissen, was das eigentlich sein soll, ein neuer Vater. (mehr …)

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Wenn´s in der Stillen Nacht kracht – Der faire Weg zur Ehescheidung

Samstag, Januar 5th, 2013

Düsseldorf (ots) – Alle Jahre wieder: Nach dem Fest der Liebe führt viele der Weg im Neuen Jahr zum Scheidungsanwalt. An Weihnachten werden Ehekrisen häufiger von den Partnern bemerkt und nicht selten kommt es zur Trennung. Bereits zwei von drei Ehen werden heutzutage geschieden. Kaum jemandem ist bewusst, dass mit dem Scheitern der Ehe auch eine wirtschaftliche Lebensgemeinschaft endet. Sensible Fragestellungen rund ums Geld wie Zugewinn und Unterhalt, aber auch der Erhalt des Vermögens, wollen professionell geregelt sein. Die Anwaltskanzlei für Familienrecht Dahmen-Lösche & Ehm mit Sitz auf der Kö in Düsseldorf begleitet ihre Mandanten seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich mit Engagement und Erfahrung durch diese schwierige Lebenssituationen. (mehr …)

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Sextoys: Online aufregende „Spielzeuge“ für Sie und Ihn kaufen

Dienstag, Dezember 11th, 2012

Die Sexshops erzählen eine unglaubliche Erfolgsgeschichte. Als sie vor rund 30 Jahren in allen größeren Städten Fuß fassten, wurden sie von vielen Einwohnern nur müde belächelt und als Kurzzeitphänomen abgestempelt. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Heute lieben die Menschen die Möglichkeiten, sich an einem Ort Videos, Kleidung und aufregendes Sexspielzeug, das für die gewissen kribbelnden Momente im Bett sorgt, kaufen zu können. Selbst der spezialisierte Erotikshop für Frauen ist keine Seltenheit mehr. Doch das Internet hat noch einmal zu einem Boom geführt, denn es zeigte sich, dass viele Interessenten lieber online kaufen. (mehr …)

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