So macht Sex glücklich

Juli 17th, 2013

Finde ich einen enorm interessanten Text über das Sexleben der Deutschen. Doch das kriegt man ja selbst mit, wie viel mehr an Sex-Spielzeug im Netz offeriert wird. Mittlerweile ist das ja keinerlei Problem mehr. Wir erleben gerade eine zweite sexuelle Revolution: Immer mehr Paare wollen ihre Leidenschaft wieder anfachen und besuchen deshalb Sex-Seminare. Auch beim Spielzeug sind die Deutschen experimentierfreudig.
 
Es ist der neue Sex-Trend: Forscher und Lehrer helfen Paaren, die Leidenschaft wieder zu entdecken. In Liebesschulen und „Slow Sex“-Seminaren erleben sie erfüllte Erotik ohne Leistungsdruck. Die renommierte amerikanische Sexualtherapeutin Amy Jo Goddard ist deshalb der Überzeugung, dass „wir gerade eine neue sexuelle Revolution erleben“.In unserer Gesellschaft sei lange die Vorstellung verankert gewesen sei, dass Sex etwas Natürliches, Animalisches sei, das nicht gelernt werden müsse, sagte Goddard zu FOCUS. Vor allem Männer würden sich schwertun zuzugeben, dass sie in Liebesdingen lernbedürftig sind. Aber, so die Forscherin weiter, „das ändere sich jetzt. Genauso wie Paare einen Tanzkurs belegen oder gemeinsam Yoga üben, lassen sich mehr und mehr Menschen zu Zweisamkeit um Schlafzimmer anleiten. Menschen begreifen, dass man Sex lernen kann und muss. Und legen die Scheu ab, sich von einem Lehrer unterweisen zu lassen.“

Der neue FOCUS dreht sich um das Thema Sex. Die Titelgeschichte verrät, wie er glücklich macht und wie Ihre Liebe auf Dauer hält.

Regelmäßig Neues ausprobieren

Paare, die schon lange zusammen sind, sollten der Anthropologin Helen Fisher zufolge gerade auch beim Sex regelmäßig Neues auszuprobieren. „Wenn man neue Dinge tut, scheidet das Gehirn das Glückshormon Dopamin aus“, sagte die US-Forscherin im FOCUS-Interview. Dopamin kurble das sexuelle Verlangen an. Der Hormon-Cocktail wiederum, der durch Sex ausgeschüttet werde, sorge dafür, dass Paare ein Gefühl tiefer Verbundenheit empfänden. „Kluge Paare kümmern sich genauso aktiv um ihre Sexualität wie um ihren Beruf oder ihre Hobbys.“

Der Trend der Liebesschulen zeigt sich nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. So gibt es beispielsweise in Berlin die Lovebase und die Sensuality School und in Bayern die Zinnoberschule, über die im neuen Heft berichtet wird.

Experimentierfreudig sind die Deutschen bereits: Nach einer Umfrage für den Fernsehsender Kabel Eins unter 1119 Deutschen sind Gleitmittel, Vibratoren und Fesseln die beliebtesten Sex-Spielzeuge der Deutschen. 41 Prozent der Befragten haben demnach schon einmal Gleitmittel verwendet, 33 Prozent einen Vibrator und 19 Prozent ein Fesselspielzeug wie Handschellen. Beliebt sind auch Penisringe (17 Prozent) und Liebeskugeln (16 Prozent). Weniger populär sind SM-Werkzeuge wie Peitschen (fünf Prozent) und Liebesschaukeln (zwei Prozent).
 
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